Wie das Ruhrgebiet unter seiner Vergangenheit leidet

Das Ruhrgebiet gehört zu den größten Ballungszentren in ganz Europa. Darauf kann man sehr stolz sein und tatsächlich haben viele Menschen im “Pott” immer noch die “gute alte Zeit” vor Augen, wenn sie daran denken, wie es einmal war, als die Zechen noch standen und Opa am Stich stand. Diese Männer hatten einen ehrenhaften Beruf und verdienten nicht schlecht. Leider war dieser Beruf auch sehr ungesund, weswegen viele Menschen früh starben.

Witwen wurden “entschädigt”

Die Witwen bekamen dann die Rente ihrer Männer. Das Alles ist schon schlimm genug. Auf der anderen Seite kann man denken, dass irgendwann, also nach dem die letzte Zeche abgeschaltet wurde, es soweit war, dass sich die Lebensqualität der Menschen im Ruhrgebiet wieder verbesserte. Dem war aber nicht so.

Denn stattdessen gab es immer mehr Menschen, die arbeitslos wurden und die vom sogenannten Strukturwandel betroffen waren. Dadurch hatten sie weniger Geld und auch für andere Menschen wurde diese Region immer unattraktiver. Die Politik so scheint es, hat die Region ebenfalls vergessen. So wird wenig dafür getan, dass die Region wieder attraktiver wird, stattdessen sollen sich No-Go Areas ausbreiten und alte Schächte Häuser bedrohen.

Werden die Schächte saniert?

Nachdem Bergbau wurden die Zechen abgebaut aber die Schächte blieben eben noch. Was erst einmal harmlos klingt, kann auf Dauer zu einer großen Gefahr werden. Denn wenn ein Schacht unter einem Grundstück liegt, auf dem ein Haus gebaut wurde. Dann braucht ein Schacht nur irgendwann einzusacken und schon ist die Katastrophe perfekt. In diesem Sinne wird es allerhöchste Zeit, dass die Schächte wieder aufpoliert werden, um die Menschen vor einer Katastrophe zu schützen. Ansonsten wird es wohl so sein, dass das Ruhrgebiet immer unpopulärer wird, aber auch die anderen Regionen Deutschlands in denen Schächte vorhanden sind.

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