Open-Access Publishing - Effizienz und Transparenz für alle?
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Dr. Ulrich Poeschl, Max-Planck-Institut für Chemie, Mainz
Weiterführende Links:
° Interview mit Ulrich Poeschl
° Publikation: Interactive Open Access Publishing and Peer Review ° Pro/Contra Open Access: Eine Zusammenfassung ° Heidelberger Appell ° Stellungnahme der Allianz deutscher Wissenschaftsorganisationen |
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Anfang der 90er Jahre formierte sich unter dem Druck immer weiter steigender Preise für wissenschaftliche Publikationen eine internationale Open-Access Bewegung. Nach deren Auffassung sollten die Ergebnisse aus einer öffentlich geförderten Forschung eben dieser Öffentlichkeit wiederum kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Herkömmliche Publikationsstrukturen privatisierten das von der Allgemeinheit finanzierte Wissen und ließe die Öffentlichkeit doppelt für Informationen bezahlen, so das Credo der Bewegung. Zudem benachteilige das bisherige System finanziell schlechter gestellte Wissenschaftler, besonders solche in Entwicklungsländern. Das Engagement dieser Bewegung erfuhr zuletzt offene Unterstützung und Förderung durch die Allianz der (deutschen) Wissenschaftsorganisationen, der die meisten großen Forschungsinstitutionen des Landes angehören.
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