Die Computertomographie erstellt eine große Anzahl von Röntgenbilder eines Objekts aus unterschiedlichen Richtungen und rekonstruiert nachträglich aus diesen Abbildungen die nicht erfasste Volumenstruktur (sog. Rekonstruktion oder Rückprojektion). In der Regel setzen sich diese 3D-Rekonstruktionen aus Einzelschnitten (Schnittbildverfahren) zusammen, die quer durch das Objekt verlaufen. Auf diese Weise kann für jedes Volumenelement des Objektes der Absorptionsgrad ermittelt werden und damit beispielsweise die Dichte einer Probe bestimmt werden.
µCT wird am Forschungszentrum zur zerstörungsfreien Untersuchung von archäologischen Funden oder für umfangreiche geologische und bodenphysikalische Untersuchungen von Boden- und Gesteinsproben genutzt.