Die LA-ICP-MS („ Laser Ablation - Inductively Coupled Plasma - Mass Spectrometry“) ist eine empfindliche Analysenmethode zur schnellen Multi-Elementbestimmung im Spuren- und Ultraspurenbereich an festen Probenmaterialien und technischen Produkten. Das zu untersuchende Probenmaterial wird mittels einer fokussierten Laserstrahlung herausgeschlagen und mit einem Trägergas (Argon oder Helium) in die induktiv gekoppelte Plasmaionenquelle eines ICP-MS transportiert. Im ca. 8000°C heißen Plasma werden die winzigen Probenteilchen positiv ionisiert, beschleunigt und in das Hochvakuum eines Quadrupol-Massenspektrometers transportiert. Dort werden sie in einem Magnetfeld nach ihrem Masse-/ Ladungsverhältnis und Energie-/ Ladungsverhältnis getrennt und zeitaufgelöst detektiert. Die entstehenden Laserkrater sind nur wenige µm groß, daher lässt sich diese wenig invasive Methode gut auch für wertvolles Material (Muesumstücke, Edelsteine) einsetzen.