Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Forschungszentrum Erdsystemwissenschaften

Verbundprojekt FRACS

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Die Strömung/Durchfluss von Fluiden (Flüssigkeiten und Gase, die sich nahezu identisch unter geologischen Bedingungen verhalten) in Gesteinen ist einer der essentiellsten Transportmechanismen in der Erdkruste. Gerade menschliche Gesellschaften sind in vielerlei Weise davon abhängig – von der Grundwasserversorgung und der Verbreitung von Schadstoffen über Geothermalenergie und die Vorkommen von Öl, Erdgas und Mineralerzen bis hin zu seinem Einfluss auf die Entstehung von Erdbeben. In den letzten Jahren rückten diese Mechanismen immer mehr in den Fokus der Wissenschaft, nicht zuletzt wegen des steigenden Bedarfs an Ressourcen. Wichtigste Anhaltspunkte für die Erforschung dieser Transportprozesse sind Netzwerke aus Adern“, die im Laufe der Erdgeschichte als Folge von Fluidfluss in der Erdkruste entstanden. Die Bedingungen zur Entstehung dieser Systeme sind äußerst vielfältig, komplex und dynamisch. Die Forschung der letzten Jahre hat sich bisher weitestgehend auf einzelne Prozesse mit definierten Raum/Zeit-Maßstäben konzentriert. Hierbei wird allerdings die Variabilität und Dynamik der Fluid/Gesteins-Interaktion vernachlässigt. FRACS schließt diese Lücke durch einen innovativen Modellierungsansatz mit Fokus auf die Kopplung der chemischen, physikalischen und mechanischen Prozesse der Adern-Entstehung.

 
 
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Forschungszentrum Erdsystemwissenschaften, 24.03.2010
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